B1sports11 minRead990 words101 sentencesAudio

German Story (B1)Die Radtour

This B1 German story is designed for intermediate learners. Click any word for instant translation and build your vocabulary as you read.

aboutStory

Maria und ihre drei Freunde unternehmen eine fünftägige Radtour durch die Landschaft zur Küste. Sie bewältigen Herausforderungen wie steile Bergpässe und Regenwetter, genießen aber auch schöne Landschaften, lokales Essen und Begegnungen mit Wildtieren. Das Abenteuer stärkt ihre Freundschaft und schafft bleibende Erinnerungen.

1 / 101
🇩🇪Deutsch🇬🇧English
Linked wordUnderlined wordOther words
Maria hatte diese Radtour monatelang geplant. Sie wollte mit ihren drei besten Freunden durch die wunderschöne Landschaft radeln. Die Tour würde fünf Tage dauern und über zweihundert Kilometer umfassen. Ihre Freunde Thomas, Lisa und Peter waren alle erfahrene Radfahrer. Sie hatten extra für dieses Abenteuer neue Fahrradausrüstung gekauft. Der Morgen ihrer Abreise war kühl und neblig. Maria überprüfte ihr Fahrrad ein letztes Mal, bevor sie losfuhren. Sie hatte Wasserflaschen, Energieriegel und einen Erste-Hilfe-Kasten in ihre Tasche gepackt. Die Route des ersten Tages würde sie durch sanfte Hügel und ruhige Dörfer führen. 'Sind alle bereit?' fragte Maria ihre Freunde. Sie nickten alle begeistert und begannen zu treten. Die frische Morgenluft fühlte sich wunderbar auf ihren Gesichtern an. Thomas übernahm die Führung, da er die Route am besten kannte. Nach zwei Stunden Radfahren hielten sie an einem kleinen Café zum Frühstücken. Der Cafébesitzer war neugierig auf ihre Reise. 'Wohin geht die Reise?' fragte er, während er ihnen Kaffee servierte. Maria erklärte, dass sie zur Küste radeln würden. Der Cafébesitzer empfahl eine malerische Route durch den Wald. Sie dankten ihm und setzten ihre Reise fort. Der Waldweg war schattig und kühl. Vögel sangen in den Bäumen über ihnen. Lisa bemerkte ein Reh, das sie hinter einem Baum beobachtete. 'Schaut!' flüsterte sie und zeigte auf das wunderschöne Tier. Sie hielten an, um das Reh zu bewundern, bevor es im Wald verschwand. Gegen Mittag hatten sie den Halbzeitpunkt des ersten Tages erreicht. Sie fanden einen ruhigen Platz an einem Bach für ihr Picknick-Mittagessen. Peter packte die Sandwiches aus, die er am Abend zuvor vorbereitet hatte. Das Geräusch des fließenden Wassers war entspannend nach der Anstrengung des Morgens. Nach dem Mittagessen überprüften sie ihre Karte, um die Nachmittagsroute zu planen. Der Nachmittag brachte einige anspruchsvolle Hügel. Maria fand die steilen Anstiege schwierig, aber lohnend. Als sie den Gipfel des höchsten Hügels erreichten, konnten sie kilometerweit sehen. Der Blick auf das Tal unten war atemberaubend. Sie machten viele Fotos, um sich an diesen Moment zu erinnern. Die Abfahrt vom Hügel war schnell und aufregend. Thomas erreichte Geschwindigkeiten von fast fünfzig Kilometern pro Stunde. Am späten Nachmittag kamen sie in der kleinen Stadt an, wo sie übernachten würden. Sie hatten Zimmer in einem gemütlichen Bed and Breakfast gebucht. Der Besitzer begrüßte sie herzlich und zeigte ihnen, wo sie ihre Fahrräder sicher abstellen konnten. Nach einer Dusche versammelten sie sich im Speisesaal zum Abendessen. Das lokale Essen war köstlich, und sie waren sehr hungrig nach der langen Fahrt. Sie besprachen die Höhepunkte des ersten Tages beim Essen. Alle waren sich einig, dass der Waldweg der beste Teil gewesen war. Sie gingen früh ins Bett, weil sie Ruhe für den nächsten Tag brauchten. Der zweite Morgen brachte unerwarteten Regen. Sie zogen ihre wasserdichten Jacken an und fuhren trotzdem weiter. Das Radfahren im Regen war anspruchsvoller, aber auch abenteuerlicher. Die Straßen wurden rutschig, und sie mussten vorsichtiger sein. Lisa rutschte fast in einer nassen Kurve aus, konnte aber auf ihrem Fahrrad bleiben. Gegen Mittag hatte der Regen aufgehört und die Sonne kam heraus. Dampf stieg von den nassen Straßen auf, als die Sonne sie erwärmte. Die Route des zweiten Tages folgte einem Fluss durch Ackerland. Sie sahen Kühe auf den grünen Feldern grasen. Ein Bauer winkte ihnen zu, als sie an seinem Grundstück vorbeifuhren. Der Nachmittag war friedlich, mit flachen Straßen, die das Radfahren einfach machten. Sie kamen gut voran und erreichten ihre Unterkunft vor Sonnenuntergang. An diesem Abend fanden sie ein kleines Restaurant mit Sitzplätzen im Freien. Sie beobachteten, wie die Sterne erschienen, während sie ihr Essen genossen. Der dritte Tag war der schwierigste der Tour. Sie mussten einen Bergpass überqueren, der über achthundert Meter anstieg. Peter kämpfte mit dem steilen Anstieg und musste mehrere Pausen einlegen. Seine Freunde warteten auf ihn und ermutigten ihn, weiterzumachen. 'Du schaffst das, Peter!' rief Maria von vorne. Nach drei Stunden Aufstieg erreichten sie endlich den Gipfel. Die Bergluft war kalt, aber erfrischend. Sie konnten Schnee auf den Gipfeln in der Ferne sehen. Ein kleines Café oben verkaufte heiße Schokolade und frisches Gebäck. Sie ruhten sich dort fast eine Stunde aus, um ihre Energie wiederzuerlangen. Die Abfahrt war noch aufregender, als sie erwartet hatten. Die kurvenreiche Straße erforderte sorgfältige Konzentration. Sie erreichten das Tal, gerade als die Sonne hinter den Bergen unterging. Der vierte Tag brachte sie näher an die Küste. Sie konnten das Salz in der Luft riechen. Die Landschaft wechselte von Bergen zu sanften Küstenhügeln. Sie kamen durch Weinberge und Olivenhaine. Ein lokaler Winzer lud sie ein, etwas von seinem Wein zu probieren. Sie tranken nur einen kleinen Schluck, weil sie noch radfahren mussten. Am späten Nachmittag sahen sie endlich das Meer. 'Da ist es!' rief Lisa aufgeregt. Das blaue Wasser funkelte im Nachmittagssonnenlicht. Sie radelten hinunter zu einem kleinen Fischerdorf am Meer. Das Dorf hatte bunte Boote, die im Hafen schaukelten. Sie beschlossen, ihre letzte Nacht dort vor dem letzten Tag zu verbringen. Das Gästehaus befand sich direkt am Strand. Nach dem Abendessen gingen sie im Mondlicht am Ufer entlang. Die Wellen schlugen sanft gegen die Felsen. Sie sprachen über all die Erinnerungen, die sie auf der Reise gemacht hatten. Der letzte Tag der Tour war bittersüß. Sie waren glücklich, die Reise abgeschlossen zu haben, aber traurig, dass sie zu Ende ging. Die letzte Strecke folgte einem Küstenweg mit atemberaubenden Aussichten. Sie konnten bunte Häuser sehen, die an den Klippen hingen. Möwen flogen über ihnen und riefen einander zu. Gegen Mittag erreichten sie ihr Endziel: eine wunderschöne Küstenstadt. Sie parkten ihre Fahrräder und umarmten sich zur Feier. 'Wir haben es geschafft!' rief Thomas vor Freude. Sie waren über zweihundert Kilometer durch Berge, Wälder und entlang der Küste geradelt. Zur Feier gingen sie in ein Restaurant auf der Mole. Sie bestellten frische Meeresfrüchte und erhoben ihre Gläser zu einem Toast. 'Auf Freundschaft und Abenteuer!' sagte Maria. Sie waren sich einig, dass diese Radtour eine der besten Erfahrungen ihres Lebens gewesen war. Sie versprachen, im folgenden Jahr eine weitere Tour zusammen zu planen.

Comprehension Questions

4 questions

1

Wie lange sollte die Radtour dauern?

2

Was bemerkte Lisa im Wald?

3

Was war die schwierigste Herausforderung am dritten Tag?

4

Was taten die Freunde, um den Abschluss ihrer Reise zu feiern?

Vocabulary

39 words from this story

relatedStories