Sarah Chen hatte sich wochenlang auf diese Geschäftsreise vorbereitet. Sie reiste nach Tokio, um eine Partnerschaft mit einem japanischen Technologieunternehmen auszuhandeln. Ihr Flug sollte um sieben Uhr morgens starten. Der Wecker klingelte um vier, und sie stand schnell auf. Sie hatte ihren Koffer am Abend zuvor gepackt und alles zweimal kontrolliert. Ihre Präsentationsmaterialien waren auf ihrem Laptop gespeichert und online gesichert. Das Taxi kam pünktlich, und sie fuhr zum Flughafen. Am Check-in-Schalter teilte ihr die Angestellte mit, dass der Flug Verspätung hatte. Es gab ein technisches Problem mit dem Flugzeug, das behoben werden musste. Sarah seufzte und fand einen Platz in der Nähe des Gates, um zu warten. Sie beschloss, die zusätzliche Zeit zu nutzen, um ihre Präsentation noch einmal durchzugehen. Nach zwei Stunden durften die Passagiere endlich einsteigen. Sie fand ihren Fensterplatz und machte es sich für den langen Flug bequem. Die Flugbegleiterin bot ihr eine Decke und ein Kissen an. Sarah versuchte zu schlafen, aber sie dachte immer wieder an das bevorstehende Treffen. Zwölf Stunden später landete das Flugzeug am Flughafen Tokio Narita. Sie holte ihr Gepäck ab und ging problemlos durch den Zoll. Ein Fahrer wartete in der Ankunftshalle auf sie und hielt ein Schild mit ihrem Namen. Die Fahrt zum Hotel dauerte wegen des starken Verkehrs etwa eine Stunde. Sarah checkte in ihrem Zimmer ein und packte ihre Geschäftskleidung aus. Sie hatte einen Videoanruf mit ihrem Chef geplant, um die Strategie zu besprechen. Die Internetverbindung im Hotel war ausgezeichnet. Ihr Chef erinnerte sie an die Wichtigkeit, die japanische Geschäftskultur zu respektieren. Der richtige Austausch von Visitenkarten war beim ersten Treffen unerlässlich. Sarah übte ihre Begrüßung und stellte sicher, dass ihre Karten bereit waren. Sie ging früh ins Bett, weil sie von der Reise erschöpft war. Am nächsten Morgen wachte sie erfrischt und selbstbewusst auf. Sie zog ihren besten Anzug an und überprüfte ihr Aussehen im Spiegel. Das Treffen war um zehn Uhr in der Firmenzentrale in der Innenstadt. Sarah kam fünfzehn Minuten früher an, was in Japan als höflich galt. Die Rezeptionistin begrüßte sie herzlich und bot ihr grünen Tee an. Bald kamen drei Vertreter des japanischen Unternehmens an. Herr Tanaka war der Geschäftsführer und der Hauptentscheidungsträger. Sie tauschten mit beiden Händen Visitenkarten aus und verbeugten sich leicht. Sarah erinnerte sich daran, jede Karte sorgfältig zu betrachten, bevor sie sie weglegte. Das Treffen begann mit höflichem Gespräch über ihre Reise und das Wetter. Dann gingen sie dazu über, die potenzielle Partnerschaft zu besprechen. Sarah präsentierte den Vorschlag ihres Unternehmens mit Selbstvertrauen. Sie erklärte die Vorteile einer Zusammenarbeit und zeigte die prognostizierten Zahlen. Herr Tanaka hörte aufmerksam zu und stellte mehrere durchdachte Fragen. Die Verhandlung war schwierig, weil beide Seiten unterschiedliche Erwartungen hatten. Sarah blieb während der gesamten Diskussion geduldig und professionell. Sie einigten sich darauf, eine Mittagspause in einem traditionellen japanischen Restaurant zu machen. Das Essen war köstlich, und Sarah probierte mehrere Gerichte, die sie noch nie gegessen hatte. Während des Mittagessens wurde das Gespräch persönlicher und entspannter. Herr Tanaka erzählte von seiner Familie und fragte nach Sarahs Hobbys. Der Aufbau einer persönlichen Beziehung war in der japanischen Geschäftskultur wichtig. Nach dem Mittagessen kehrten sie in den Konferenzraum zurück, um das Gespräch fortzusetzen. Die Nachmittagssitzung war produktiver als der Vormittag. Beide Parteien begannen, bei den Kernfragen Gemeinsamkeiten zu finden. Bis fünf Uhr hatten sie sich auf die meisten wichtigen Bedingungen geeinigt. Allerdings gab es noch einen Punkt, der weiterer Diskussion bedurfte. Herr Tanaka schlug vor, das Gespräch beim Abendessen fortzusetzen. Sarah nahm die Einladung dankbar an. An diesem Abend gingen sie in ein elegantes Restaurant mit Blick auf die Stadt. Die Aussicht vom Restaurant war nachts atemberaubend. Beim Abendessen einigten sie sich schließlich über die verbleibende Frage. Herr Tanaka schien mit dem Ergebnis der Verhandlungen zufrieden zu sein. Er sagte, dass sich sein Unternehmen auf die Partnerschaft freue. Sarah fühlte sich erleichtert und stolz auf das, was sie erreicht hatte. Am nächsten Tag bereiteten die Anwälte den offiziellen Vertrag vor. Beide Parteien prüften das Dokument sorgfältig vor der Unterzeichnung. Sarah unterschrieb im Namen ihres Unternehmens mit einem Gefühl der Erfüllung. Herr Tanaka lud sie zu einer Werksbesichtigung ein, bevor sie Japan verließ. Sie war von der fortschrittlichen Technologie und der effizienten Produktion beeindruckt. Die Arbeiter waren hochqualifiziert und engagiert bei ihrer Arbeit. Sarah machte sich Notizen und fotografierte, um sie mit ihrem Team zu Hause zu teilen. An ihrem letzten Abend in Tokio erkundete sie die Stadt allein. Sie besuchte einen berühmten Tempel und ging durch einen traditionellen Garten. Die Schönheit des Gartens ließ sie für einen Moment die Arbeit vergessen. Sie kaufte einige Souvenirs für ihre Kollegen und Familie. Am nächsten Morgen checkte sie aus dem Hotel aus und machte sich auf den Weg zum Flughafen. Der Rückflug schien kürzer, weil sie so zufrieden mit den Ergebnissen war. Ihr Chef rief sie an, um ihr zur erfolgreichen Verhandlung zu gratulieren. Sarah wusste, dass diese Reise als Wendepunkt in ihrer Karriere in Erinnerung bleiben würde.

German Story (B1)Die Geschäftsreise
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Sarah Chen reist nach Tokio, um eine Geschäftspartnerschaft mit einem japanischen Technologieunternehmen auszuhandeln. Trotz Flugverspätungen und schwieriger Verhandlungen gelingt es ihr, eine Einigung zu erzielen, indem sie die japanische Geschäftskultur respektiert und persönliche Beziehungen aufbaut.
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Comprehension Questions
4 questions
1
Warum hatte Sarahs Flug am Flughafen Verspätung?
2
Was war wichtig beim Austausch von Visitenkarten in Japan?
3
Wo haben Sarah und Herr Tanaka die endgültige Einigung erzielt?
4


