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Die Bürobesprechung

German Story for Intermediates (B1)

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About this story

A team attends a crucial Monday meeting where their manager discusses a new project with a tighter deadline, budget redistribution, and task assignments, emphasizing teamwork and regular communication.

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Jeden Montagmorgen hat unser Team um neun Uhr eine wöchentliche Besprechung. Die heutige Besprechung war besonders wichtig, weil wir das neue Projekt besprechen mussten. Ich kam fünfzehn Minuten früher im Konferenzraum an, um meine Präsentation vorzubereiten. Ich schloss meinen Laptop an den Projektor an und testete die Folien. Langsam kamen meine Kollegen und nahmen ihre Plätze um den großen Tisch ein. Unsere Managerin, Frau Thompson, betrat als Letzte den Raum. Sie schloss die Tür und begrüßte alle zur Besprechung. Zuerst bat sie uns, die Tagesordnung durchzusehen, die sie am Tag zuvor per E-Mail geschickt hatte. Die Besprechung würde drei Hauptthemen behandeln: den neuen Projektzeitplan, die Budgetzuweisung und die Teamverantwortlichkeiten. Frau Thompson begann mit einer Zusammenfassung des Feedbacks, das wir letzte Woche von unserem Kunden erhalten hatten. Der Kunde war im Allgemeinen zufrieden, bat aber um einige Änderungen am ursprünglichen Plan. Sie zeigte eine Grafik mit den überarbeiteten Fristen auf dem Bildschirm an. Das Projekt musste zwei Wochen früher als ursprünglich geplant abgeschlossen werden. Diese Nachricht machte alle etwas besorgt, da der Zeitplan bereits eng war. Mein Kollege Mark hob die Hand und fragte, wie wir diese Änderung bewältigen würden. Frau Thompson erklärte, dass wir in der Endphase möglicherweise Überstunden machen müssten. Sie erwähnte auch die Möglichkeit, befristete Mitarbeiter einzustellen, um bei der Arbeitsbelastung zu helfen. Als Nächstes präsentierte der Finanzmanager die Budgetaufschlüsselung für das Projekt. Uns waren fünfzigtausend Euro für das gesamte Projekt zugeteilt worden. Mit dem neuen Zeitplan mussten jedoch einige Kosten umverteilt werden. Die Marketingabteilung würde ein kleineres Budget für Werbung erhalten. Stattdessen würde mehr Geld an das Entwicklungsteam für zusätzliche Ressourcen gehen. Mehrere Personen äußerten ihre Bedenken zu diesen Budgetänderungen. Die Marketingleiterin argumentierte, dass eine Kürzung ihres Budgets die Sichtbarkeit des Projekts beeinträchtigen würde. Nach einer kurzen Diskussion schlug Frau Thompson einen Kompromiss vor. Beide Abteilungen müssten kreative Lösungen finden, um innerhalb ihrer Grenzen zu arbeiten. Sie versprach, die Situation in zwei Wochen erneut zu überprüfen. Der dritte Teil der Besprechung konzentrierte sich auf die Zuweisung von Verantwortlichkeiten an die Teammitglieder. Frau Thompson hatte ein detailliertes Dokument mit allen Aufgaben vorbereitet. Sie ging jede Aufgabe durch und bat um Freiwillige oder wies Personen direkt zu. Mir wurde die Leitung der Forschungsphase zusammen mit zwei Junior-Kollegen zugewiesen. Das war eine bedeutende Verantwortung, aber ich fühlte mich zuversichtlich in meinen Fähigkeiten. Mark wurde mit der Koordination mit den externen Lieferanten beauftragt. Sarah, unsere Designerin, würde alle visuellen Elemente des Projekts übernehmen. Das technische Team würde zuerst an der Implementierung der Kernfunktionen arbeiten. Frau Thompson betonte die Wichtigkeit einer regelmäßigen Kommunikation zwischen den Teams. Sie bat alle, jeden Freitagnachmittag wöchentliche Fortschrittsberichte zu senden. Diese Berichte würden ihr helfen, Probleme zu erkennen, bevor sie ernst würden. Sie plante auch Einzelgespräche mit jedem Teamleiter für die folgende Woche. Im Verlauf der Besprechung stellten einige Teammitglieder zusätzliche Fragen. Jemand fragte nach der Möglichkeit, während des Projekts von zu Hause aus zu arbeiten. Frau Thompson sagte, dass Fernarbeit an bestimmten Tagen erlaubt sein würde. Sie bevorzugte jedoch, dass wir uns mindestens dreimal pro Woche persönlich treffen. Die persönliche Zusammenarbeit war für ein Projekt dieser Komplexität unerlässlich. Ein anderer Kollege fragte nach den Tools, die wir für das Projektmanagement verwenden würden. Das Unternehmen hatte kürzlich begonnen, eine neue Software zur Aufgabenverfolgung zu nutzen. Frau Thompson organisierte eine Schulung für Donnerstagnachmittag. Alle waren verpflichtet teilzunehmen und zu lernen, wie man das neue System benutzt. Gegen Ende der Besprechung eröffnete Frau Thompson die Runde für allgemeine Kommentare. Einige Leute teilten ihre Ideen mit, wie man die Teameffizienz verbessern könnte. Jemand schlug vor, tägliche Stand-up-Meetings abzuhalten, um alle auf dem gleichen Stand zu halten. Andere dachten, das könnte zu zeitaufwendig sein und bevorzugten wöchentliche Updates. Nach Abwägung beider Optionen entschied sich Frau Thompson für einen Kompromiss. Wir würden nur im ersten Monat kurze tägliche Check-ins haben. Wenn das Projekt gut vorankäme, würden wir danach zu wöchentlichen Treffen wechseln. Die Besprechung hatte fast zwei Stunden gedauert, länger als erwartet. Frau Thompson dankte allen für ihre Teilnahme und ihren wertvollen Beitrag. Sie erinnerte uns daran, dass der Erfolg dieses Projekts von unserer Teamarbeit abhängt. Jede Person hatte eine wichtige Rolle bei der Erreichung unserer Ziele zu spielen. Sie ermutigte uns, sie direkt zu kontaktieren, wenn wir auf Schwierigkeiten stoßen würden. Als wir den Konferenzraum verließen, besprachen meine Kollegen und ich unsere Aufgaben. Wir vereinbarten, uns zum Mittagessen zu treffen, um mehr über unsere Zusammenarbeitsstrategie zu sprechen. Mark schlug vor, ein gemeinsames Dokument zu erstellen, in dem wir unseren Fortschritt verfolgen könnten. Sarah bot an, eine visuelle Zeitleiste zu entwerfen, auf die jeder zurückgreifen könnte. Ich fühlte mich motiviert durch die Energie und das Engagement meiner Teammitglieder. Trotz der bevorstehenden Herausforderungen war ich optimistisch, was unsere Erfolgschancen anging. Wir hatten einen soliden Plan, klare Verantwortlichkeiten und eine unterstützende Managerin. Mit harter Arbeit und Zusammenarbeit glaubte ich, dass wir unsere ambitionierte Frist einhalten könnten.

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