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A2Fairy Tales0 min read445 words45 sentencesAudio

Des Kaisers neue Kleider

German Story for Elementarys (A2)

This A2 German story is designed for elementarys learning German. It includes simple vocabulary and short sentences to help you improve your reading and listening skills. Click any word to see translations and hear pronunciation.

About this story

An emperor who loves beautiful clothes is tricked by two clever men who claim they can weave magical fabric that only wise people can see. Not wanting to appear foolish, the emperor and his ministers pretend to see the nonexistent clothes. When the emperor parades through the city in his 'new clothes,' only a child has the courage to point out that the emperor is wearing nothing at all.

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Es war einmal ein Kaiser, der schöne Kleider liebte. Er gab sein ganzes Geld für neue Outfits aus. Er wechselte seine Kleidung mehrmals am Tag. Eines Tages kamen zwei schlaue Männer in die Stadt. Sie sagten, sie seien Weber, die magischen Stoff herstellen könnten. 'Unser Stoff ist besonders,' erklärten sie dem Kaiser. 'Nur weise Menschen können es sehen. Törichte Menschen nicht.' Der Kaiser war sehr begeistert von dieser Idee. 'Mit diesen Kleidern kann ich herausfinden, wer weise und wer töricht ist!' Er gab den beiden Männern viel Gold, um mit der Arbeit zu beginnen. Die beiden Männer stellten ihre Webstühle in einem großen Raum auf. Aber sie legten keinen Faden auf die Webstühle. Sie taten so, als würden sie Tag und Nacht weben. Der Kaiser wollte wissen, wie die Arbeit voranging. Er schickte seinen alten Minister, um nach den Webern zu sehen. Der Minister schaute auf die leeren Webstühle und sah nichts. 'Oh nein!' dachte er, 'Bedeutet das, dass ich töricht bin?' Er hatte Angst, die Wahrheit zu sagen. 'Der Stoff ist wunderbar!' log er dem Kaiser vor. Der Kaiser schickte einen anderen Beamten, und dasselbe geschah. Niemand wollte zugeben, dass er den Stoff nicht sehen konnte. Schließlich verkündeten die beiden Weber, dass die Kleider fertig waren. Der Kaiser ging mit all seinen Ministern, um seine neuen Kleider zu sehen. Die Weber hielten ihre Arme hoch, als würden sie etwas halten. 'Hier ist die Jacke, und hier ist die Hose,' sagten sie. Der Kaiser konnte nichts sehen, aber er wollte nicht töricht erscheinen. 'Großartig!' sagte er, 'Ich liebe diese neuen Kleider!' Alle Minister stimmten zu und lobten den schönen Stoff. Der Kaiser zog seine echten Kleider aus. Die Weber taten so, als würden sie ihn in das neue Outfit kleiden. Der Kaiser schaute in den Spiegel und sah nichts als seine Unterwäsche. 'Wie wunderbar ich aussehe!' sagte er, aber innerlich war er besorgt. Der Kaiser beschloss, durch die Stadt zu gehen, um allen seine neuen Kleider zu zeigen. Diener hielten seine unsichtbare Schleppe hinter ihm hoch. Die Menschen auf den Straßen waren überrascht, den Kaiser zu sehen. Sie konnten keine Kleider an ihm sehen! Aber niemand wollte etwas sagen, weil sie Angst hatten, töricht zu erscheinen. 'Was für schöne Kleider!' riefen sie, 'Was für ein prächtiges Outfit!' Plötzlich sprach ein kleines Kind in der Menge. 'Aber er hat ja gar keine Kleider an!' sagte das Kind laut. Die Menschen begannen, miteinander zu flüstern. 'Das Kind hat recht! Der Kaiser hat keine Kleider!' Bald lachten alle und zeigten auf den Kaiser. Der Kaiser war sehr verlegen, aber er ging stolz weiter. Von diesem Tag an erinnerten sich alle an den törichten Kaiser und seine unsichtbaren Kleider.

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