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In 80 Tagen um die Welt
B1Chapter 3 / 12604 words70 sentences

Kapitel 3: Durch Indien

Chapter 3 · In 80 Tagen um die Welt · B1 Deutsch. Tip: Click on any word while reading to see its translation. Take your time with each chapter and review the vocabulary before moving on.

Chapter Summary

Fogg und Passepartout reisen mit dem Zug durch Indien und stoßen auf ein unerwartetes Hindernis, als die Eisenbahn mitten im Nirgendwo endet.

🇩🇪Deutsch🇬🇧English
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Das Dampfschiff fuhr über das Arabische Meer nach Indien. Fogg verbrachte seine Tage mit Kartenspielen und Lesen. Passepartout war vom warmen Wetter begeistert. Detektiv Fix beobachtete sie beide aus der Ferne. Er glaubte immer noch, dass Fogg der Bankräuber war. Am 20. Oktober erreichte das Schiff Bombay, eine bedeutende Stadt in Indien. Fogg notierte in seinem Tagebuch, dass sie zwei Tage gewonnen hatten. Das waren gute Nachrichten für ihren straffen Zeitplan. Sie würden mit dem Zug quer durch Indien nach Kalkutta fahren. Von Kalkutta aus würden sie nach Hongkong fahren. Passepartout wollte Bombay erkunden und die Tempel sehen. 'Wir haben nur drei Stunden, bevor der Zug abfährt', erinnerte Fogg ihn. Passepartout eilte los, um so viel wie möglich zu sehen. Er besuchte einen wunderschönen Hindu-Tempel. Aber er wusste nicht, dass Schuhe drinnen verboten waren. Die Priester waren sehr wütend, als sie seine Schuhe sahen. Sie warfen ihn zu Boden und nahmen ihm die Schuhe weg. Passepartout musste barfuß zum Bahnhof zurücklaufen. Er kam gerade rechtzeitig, um den Zug zu erreichen. 'Was ist mit deinen Schuhen passiert?' fragte Fogg ruhig. Passepartout erklärte sein Abenteuer im Tempel. Fogg sagte nichts, gab ihm aber Geld, um neue Schuhe zu kaufen. Der Zug fuhr durch die wunderschöne indische Landschaft. Sie kamen an grünen Feldern, Dörfern und alten Ruinen vorbei. In der Ferne erhoben sich Berge, bedeckt mit dichten Wäldern. Im Zug traf Fogg einen britischen Offizier namens Sir Francis Cromarty. Sir Francis reiste, um sein Regiment in Benares zu erreichen. Er und Fogg spielten während der Reise zusammen Whist. 'Versuchen Sie wirklich, in achtzig Tagen um die Welt zu reisen?' fragte Sir Francis. 'Ja', antwortete Fogg. 'Und was, wenn etwas schiefgeht?' fragte der Offizier. 'Nichts wird schiefgehen, wenn man sorgfältig plant', sagte Fogg. In diesem Moment hielt der Zug plötzlich an. Sie waren mitten im Nirgendwo, umgeben von Wald. 'Warum haben wir angehalten?' fragte Passepartout den Schaffner. 'Die Eisenbahn endet hier', erklärte der Schaffner. 'Der nächste Abschnitt wurde noch nicht gebaut.' 'Aber die Zeitung sagte, die Eisenbahn sei fertig!' rief Passepartout. 'Die Zeitung lag falsch', sagte der Schaffner. Fogg blieb ruhig, wie immer. 'Wir werden einen anderen Weg finden, unsere Reise fortzusetzen', sagte er. Die Entfernung zur nächsten Station betrug fünfzig Meilen. Alle Passagiere fragten sich, wie sie dorthin kommen würden. Passepartout suchte nach irgendeiner Form von Transportmittel. Er fand einen Mann mit einem Elefanten. Der Elefant hieß Kiouni und war sehr stark. Fogg bot an, den Elefanten von seinem Besitzer zu kaufen. 'Der Elefant steht nicht zum Verkauf', sagte der Besitzer. 'Ich werde tausend Pfund zahlen', sagte Fogg. 'Nein', antwortete der Besitzer. 'Zweitausend Pfund', bot Fogg an. Der Besitzer schüttelte wieder den Kopf. Fogg gab nicht auf. Er erhöhte sein Angebot immer weiter. Schließlich, bei zweitausend Pfund, stimmte der Besitzer zu. Fogg engagierte auch einen Führer namens Parsee, um sie durch den Dschungel zu führen. Sir Francis beschloss, sich ihnen auf dieser ungewöhnlichen Reise anzuschließen. Sie alle kletterten auf den Rücken des Elefanten. Der Elefant bewegte sich stetig durch den dichten Wald. Passepartout hüpfte bei jedem Schritt auf und ab. Er hielt sich fest und versuchte, nicht herunterzufallen. Der Dschungel war voller seltsamer Geräusche und exotischer Tiere. Affen schwangen durch die Bäume über ihnen. Bunte Vögel flogen in alle Richtungen. Fogg zeigte wie üblich kein Interesse an der Landschaft. Er saß ruhig da und dachte über seinen Zeitplan nach. Sie reisten den ganzen Tag und hielten nur an, um zu ruhen und zu essen. Nachts schlugen sie ihr Lager auf einer Lichtung im Wald auf. Der Führer sagte, sie würden am nächsten Tag den Bahnhof erreichen. Aber bald würden sie auf ihrem Weg auf etwas Unerwartetes stoßen.

Comprehension Questions

4 questions

1

Warum konnten die Reisenden nicht mit dem Zug durch Indien weiterfahren?

2

Wie reisten Fogg und seine Begleiter durch den Dschungel?

3

Wie viele Tage hatte Fogg gewonnen, als sie in Bombay ankamen?

4

Wer führte Fogg durch den indischen Dschungel?

Vocabulary

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